FORVIA kooperiert mit Sinopec Capital zur Förderung von Wasserstoff in China
FORVIA gibt bekannt, dass ein strategischer lokaler Investor, Sinopec Capital, eine Minderheitsbeteiligung an FORVIA Hydrogen Solutions China, der auf Wasserstoff spezialisierten Tochtergesellschaft von FORVIA, übernimmt. Die Kapitalerhöhung in Höhe von 300 Millionen RMB (≈ 40 Mio. Euro) ermöglicht es, das Wachstum im dynamischen chinesischen Wasserstoffmarkt weiter zu beschleunigen. Über seinen Chaoyang Hydrogen New Energy Venture Capital Fund tritt Sinopec Capital als industrieller Partner ein und eröffnet FORVIA damit neue Chancen für industrielle Synergien, Schlüsselaufträge und die Umsetzung innovativer Wasserstofflösungen.
Stärkung der Position von FORVIA Hydrogen Solutions China
Die Transaktion unterstreicht das Engagement von FORVIA seine Präsenz im schnell wachsenden chinesischen Wasserstoffmarkt, der stark durch staatliche Fördermaßnahmen unterstützt wird, gezielt auszubauen. Die Einbindung eines führenden Akteurs wie Sinopec Capital, Marktführer in Chinas Wasserstoff-Wertschöpfungskette, stärkt die Position von FORVIA Hydrogen Solutions und eröffnet den Zugang zu wichtigen staatlichen Aufträgen sowie industriellen Synergien.
Chinas dynamischer Wasserstoffmarkt
Der Wasserstoffenergiesektor ist in China zu einer nationalen Priorität geworden und ist, neben Benzin und Erdgas, in das nationale Energiemanagementsystem zur Beschleunigung der Industrialisierung integriert. Im Jahr 2024 produzierte China 36,5 Millionen Tonnen Wasserstoff, ein Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber 2023, hauptsächlich für die chemische Industrie mit zunehmender Nutzung im Transport- und Stahlsektor. China ist der weltweit größte Markt für wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge, mit über 30.000 verkauften Fahrzeugen, und verfügt über 559 Wasserstofftankstellen. Der Fahrplan für 2025 sieht 500.000 Wasserstofffahrzeuge bis 2030 und über 1 Million bis 2035 vor, welcher durch Subventionen, Mautbefreiungen und sinkende Wasserstoffpreise unterstützt wird. Diese Rahmenbedingungen schaffen erhebliche Wachstums- und Innovationschancen für FORVIA Hydrogen Solutions China und FORVIA insgesamt.
Wertschöpfung und Wachstumsperspektiven
Dank der Partnerschaft mit Sinopec Capital definiert FORVIA Hydrogen Solutions China durch eine optimierte Lieferkette (einschließlich Carbonfasern, Harzen, usw.) eine klare Roadmap für beschleunigtes Wachstum und Wertschöpfung.
Ma Chuan, Mitglied des Executive Committee von FORVIA, Executive Vice President und Präsident Faurecia China:
Diese Partnerschaft wird den Zugang von FHS China zu öffentlichen und privaten Märkten beschleunigen, die Kostenwettbewerbsfähigkeit verbessern, um weltweit führend bei Wasserstofflösungen zu werden, und die Position von FORVIA als Schlüsselakteur innerhalb der Energiewende Chinas weiter festigen.
Sébastien Limousin, Executive Vice President FORVIA Clean Mobility:
China steht an der Spitze der globalen Energiewende und Wasserstoff ist ein zentraler Treiber nachhaltiger Mobilität. Die Partnerschaft mit Sinopec Capital, einem führenden Akteur der Wasserstoff-Wertschöpfungskette, wird es uns ermöglichen, innovative Lösungen für den chinesischen Markt bereitzustellen.
Ma Ming, Chairman von Sinopec Capital:
Sinopec hat es sich zum Ziel gesetzt, das ‚Nummer-1-Wasserstoffunternehmen Chinas‘ zu werden. Sinopec Capital und sein Hydrogen New Energy Venture Capital Fund werden vor diesem Hintergrund Beteiligungspartnerschaften mit führenden Wasserstoffunternehmen eingehen. Mit der Investition in FHS China möchten wir die geschäftliche Zusammenarbeit unserer beiden Konzerne weiter vertiefen, Win-win-Ergebnisse in mehreren Bereichen erzielen und zur Entwicklung der globalen Wasserstoffindustrie beitragen.
FORVIA in China
FORVIA ist seit mehr als 30 Jahren ein verlässlicher Partner der chinesischen Automobilindustrie. Zum Dezember 2024 entfielen 21 Prozent des weltweiten Umsatzes von FORVIA auf China, was einem Volumen von rund 5,9 Milliarden Euro entspricht und den Markt zu einem der strategisch wichtigsten für den Konzern macht. FORVIA betreibt 67 Werke und 27 Forschungs- und Entwicklungszentren in mehr als 30 Städten und beschäftigt über 30.700 Mitarbeitende, darunter 3.000 im Bereich Forschung & Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 40 internationalen und chinesischen Automobilherstellern zusammen und ist der fünftgrößte Automobilzulieferer in China. China bleibt das Epizentrum der globalen Automobilproduktion und -innovation: Chinesische Automobilhersteller stellen 70 Prozent des Inlandsmarktes dar und die Durchdringung von Elektrofahrzeugen liegt bereits bei 35 Prozent und soll bis 2030 auf 45 Prozent steigen.
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