Übelkeit im selbstfahrenden Auto: Faurecia entwickelt Lösungen gegen Reisekrankheit

- Flexible Sitzstrukturen sind Schlüsselelement zur Vermeidung von Reisekrankheit

 

- Innovative Konzepte für Armlehnen ermöglichen Lesen auf Augenhöhe während der Fahrt

Faurecia entwickelt für das Cockpit der Zukunft innovative Sitzkonzepte, die aktiv Symptomen von Reisekrankheit vorbeugen. Für das führende Technologieunternehmen ein bewusster und wichtiger Schritt, da sich die Anzahl von Mit- und Beifahrern im Auto durch autonome Fahrweisen und Ridesharing-Konzepte laufend erhöht. Mit dem Advanced-Versatile-Structure-Sitz (AVS) und der Origami-Armlehne implementiert Faurecia effektive Maßnahmen zur Vorbeugung von Reisekrankheit für empfindliche Beifahrer. Ziel ist ein erhöhter Sitz- und Reisekomfort für alle Fahrzeuginsassen auf der gesamten Strecke – besonders während der Urlaubssaison.

 

„Übelkeit durch Reisekrankheit ist für viele Insassen ein belastendes Problem, dem wir als führendes Technologieunternehmen mit unseren innovativen Sitzsystemen bereits heute entgegenwirken können“, erklärt Christian Neyrinck, Manager Innovation Germany bei Faurecia. „In Projekten mit nahezu allen großen Automobilherstellern liegt unser Augenmerk darauf, dass sich die Insassen während der Reise angenehmen Beschäftigungen widmen können.“


Flexible Sitzstrukturen sind Schlüsselelement zur Vermeidung von Reisekrankheit

Da der visuelle Fokus des Beifahrers oftmals nicht in Fahrtrichtung liegt, sondern auf dem Smartphone oder einem Buch, verlaufen die Bewegungs- und die Sichtachse nicht gleich, es entsteht ein Missverhältnis. Das Auge, welches auf einen Fixpunkt im Fahrzeug konzentriert ist, nimmt also nicht die gleiche Information auf, wie der Körper, der z.B. in einer Kurve der Zentrifugalbeschleunigung ausgesetzt ist. Dieses Missverhältnis mit innovativen Konstruktionen und Maßnahmen zu verhindern, ist der Schlüssel zur Vermeidung von Reisekrankheit.


Faurecias Lösung im Cockpit der Zukunft: der eigens entwickelte AVS-Sitz, welcher es Passagieren ermöglicht, während der Fahrt eine bequeme, zurückgelehnte Position einzunehmen. Durch eine zusätzliche Lehnen-Kopf-Verstellung wird der Oberkörper des Beifahrers soweit aufgerichtet, dass die Umgebung auch bei Konzentration auf z.B. einen Bildschirm peripher wahrgenommen wird und sich das Gehirn somit deutlich leichter auf eine Bewegungsveränderung einstellen kann. Faurecia arbeitet zudem mit medizinisch-wissenschaftlicher Unterstützung daran, optische Informationen durch künstlich erzeugte visuelle oder taktile Reize zu ersetzen – so kann auch bei extremeren Liegepositionen aktiv der entstehenden Reisekrankheit vorgebeugt werden.

 

Innovative Konzepte für Armlehnen ermöglichen Lesen auf Augenhöhe während der Fahrt

Neben dem AVS-Sitz, der in der nächsten Fahrzeuggeneration erstmals in Erscheinung treten wird, hat Faurecia zudem die Origami-Armlehne entwickelt, die speziell auf das Leseerlebnis von Beifahrern während der Fahrt zugeschnitten ist: Diese aufklappbare Armstütze, die zusammengeklappt als Tablet-Hülle dienen kann, bringt durch eine ausgeklügelte Falttechnik die Arme vor dem Körper in eine erhöhte Position. Dadurch kann der Beifahrer auf Augenhöhe Bücher lesen oder Filme schauen, ohne dass die Arme ermüden oder sich der Nacken verspannt. Die gleichzeitige Aufnahme von Umgebungsinformationen beugt dabei einem sensorischen Missmatch vor. 


Entwicklungen wie der AVS-Sitz und die Origami-Armlehne gewinnen im Zuge des Wandels hin zu autonomen Fahrweisen und Ridesharing immer mehr an Bedeutung. Angenehmes Reisen zu ermöglichen, hat für Faurecia jetzt und in Zukunft daher einen sehr hohen Stellenwert.

 

Kirsten Lattewitz

Faurecia Deutschland

Leiterin Unternehmenskommunikation

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kirsten.lattewitz@faurecia.com

 

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achtung! GmbH, Hamburg

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faurecia@achtung.de

 

Über Faurecia

Seit seiner Gründung 1997 hat sich Faurecia zu einem bedeutenden Akteur in der globalen Automobilindustrie entwickelt. In seinen vier Geschäftsbereichen Seating, Interiors, Clarion Electronics und Clean Mobility ist das Unternehmen heute mit insgesamt 300 Standorten, darunter 35 F&E-Zentren, und 122.000 Mitarbeitern in 37 Ländern weltweit führend. Seine Technologiestrategie ist auf Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und nachhaltige Mobilität ausgerichtet. Faurecia erwirtschaftete 2018 einen Gesamtumsatz von 17,5 Mrd. Euro. Der Konzern ist an der NYSE Euronext Paris notiert und im CAC40 Next20 gelistet. Weitere Informationen unter: www.faurecia.de