Bis an die Grenzen der Machbarkeit

Faurecia und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln gemeinsam Ansätze für den insassenzentrierten Innenraum der Zukunft

Faurecia, ein führendes Technologieunternehmen in der Automobilindustrie, und das IPEK - Institut für Produktentwicklung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelten in einem 5-monatigen Projekt gemeinsam Konzepte für den insassenzentrierten, nachhaltigen Fahrzeuginnenraum. Dafür erarbeiteten 42 Master-Studierende aus Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen mit einem Expertenteam des Faurecia R&D-Centers in Hagenbach verschiedene Szenarien und Produktprofile für die Mobilität der Jahre 2025 bis 2030. Die von Studierenden mithilfe ihrer methodisch unterstützten Kreativität entwickelten Konzepte und Prototypen mit hohem Innovationspotenzial wurden heute im Rahmen einer virtuellen Ergebnisvorstellung Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentiert.

 

Die Besonderheit des Projekts: Das IPEK steuerte die Projektentwicklung anhand wissenschaftlich fundierter Kreativprozesse und Entwicklungsmethoden, während Faurecia das nötige Fachwissen für eine erfolgreiche Umsetzung einbrachte. Nachdem zunächst die Szenarien für die Mobilität der Zukunft entworfen worden waren, leiteten die Studierenden systematisch Annahmen darüber ab, welche Produktmerkmale Käufern in Zukunft besonders wichtig sein werden, wie beispielsweise nachhaltige Materialien, Personalisierbarkeit, Safety oder Gamification. Auf dieser Basis entwickelten sie über 1000 Produktideen, aus denen eine pro Team ausgewählt und bis zum Bau eines Prototyps weiterentwickelt wurde. Dabei stand die frühe und kontinuierliche Validierung während des gesamten Projektes im Vordergrund.

 

„Die methodische Steuerung des Entwicklungs- und Innovationsprozesses durch das IPEK hat es uns ermöglicht, uns ganz darauf zu konzentrieren, unsere Markt- und Technologieexpertise ins Projekt einzubringen“, beschreibt Sebastian Wandtke, Innovation Senior Manager bei Faurecia Interiors. „Durch das strukturierte Setting konnten zahlreiche und breit gefächerte Ideen entwickelt werden, die unser Portfolio maßgeblich ergänzen und uns sogar neue Märkte eröffnen können. Ich würde sagen: Wir sind an die Grenzen der Machbarkeit gegangen.“

 

„Unsere Studierenden sind absolut begeistert von dem Projekt mit Faurecia“, berichtet Katharina Dühr, Projektleiterin am IPEK. „28 der 42 Teilnehmer*innen haben im Nachgang des Projekts Interesse daran bekundet, als Werksstudierende oder Masterand*innen mit Faurecia zusammenzuarbeiten – das ist eine enorm hohe Rate. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Faurecia ihnen acht erfahrene Manager zur Seite gestellt hat, die den Prozess motivierend, inspirierend und konstruktiv begleitet haben.“

 

Zum jetzigen Zeitpunkt steht bereits fest, dass drei bis vier der Produktideen seitens Faurecia weiterentwickelt werden. Der umfassende Ideenpool wird darüber hinaus ausgewertet, um vielversprechende Ansätze weiterzuentwickeln. Das Projekt ist der Auftakt der Zusammenarbeit von Faurecia mit dem KIT, die in den kommenden Jahren projektbasiert fortgesetzt werden soll.

 

 

 

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